Der Eingang eines Gebäudes hat im Feng Shui eine große Bedeutung, denn durch ihn kommt der größte Teil der Lebensenergie Qi ins Gebäude.

Im Feng Shui ist der Eingang einer Immobilie besonders wichtig. Durch ihn kommen nämlich nicht nur die Bewohner, Mitarbeiter oder Kunden ins Gebäude, sondern vor allem auch die Lebensenergie Qi. Aus diesem Grund wird die Haustür auch als der Mund eines Hauses bezeichnet, durch den die „Nahrung“ (also das Qi) ins Innere gelangt. Dadurch ist der Eingangsbereich ausschlaggebend für die Energiequalität des gesamten Gebäudes. Deshalb wird im Optimalfall ein Haus auch schon von Anfang an nach Feng Shui geplant, weil dann die Richtung des Eingangs ggfs. noch etwas optimiert werden kann.

Die Ausrichtung des Eingangs ist gleichzeitig die Grundlage jeder Feng Shui-Analyse. Hierfür misst der Feng Shui Berater die Himmelsrichtung der Eingangstür Grad-genau mit dem chinesischen Luo Pan Kompass. Aber auch ohne eine solche Analyse kann man einiges verändern, um gutes Qi für seine Lebensräume zu erhalten.

Bereits der Weg zum Haus sollte harmonisch sein.

Entscheidend ist unter Anderem, wie der Weg zum Gebäude beschaffen ist und ob das Qi – aber auch genauso der Besucher oder Kunde – den Weg zum Eingang gut erreichen kann. Gibt es zum Beispiel Dinge, die den Weg versperren, so dass man eventuell sogar darüber stolpern könnte? Wird das Qi also an irgendeiner Stelle gebremst? Ist der Weg bei Nacht ausreichend beleuchtet? Ist ein schwer zu findender Eingang ausgeschildert?

Ist beispielsweise der Weg schnurgerade, so dass das Qi zu schnell auf den Eingang trifft, entsteht negatives Sha-Qi. Sollte das bei Dir der Fall sein, kannst Du das durch das Aufstellen von Pflanztöpfen so gestalten, dass man beim Laufen bequem daran vorbei kommt und das Qi trotzdem einen sanften, geschwungenen Fluss nimmt. Es sollten auch auf keinen Fall tote oder kranke Pflanzen am Weg entlang wachsen.

Oft stehen Mülltonnen auf einem Grundstück so, dass man auf dem Weg zum Haus daran vorbei geht. Dies sollte man möglichst vermeiden oder wenigstens so gestalten, dass sie beispielsweise hinter einem Holzzaun versteckt sind.

Ein schöner Eingang heißt das Qi willkommen.

Der Eingang selbst sollte hell, freundlich und einladend wirken. Bei Mehrfamilienhäusern, wo das Qi zunächst durch einen gemeinsamen Hauseingang muss, ist die Wohnungstür umso wichtiger. Hier kann man die Wohnungstür durch ein Willkommensschild, eine hübsche Fußmatte oder eine Türdekoration aufwerten. Auch eine schöne Pflanze neben der Tür im Treppenhaus wertet den Eingang auf und zieht das Qi verstärkt an. Wichtig ist auch, dass der Name der Bewohner oder der Firma gut leserlich an Haus- oder Wohnungstür zu finden ist.

Der Flur-Bereich hinter der Eingangstür ist ebenso wichtig. Hier sollte es einen etwas größeren Platz geben, wo sich das Qi sammeln kann. Eine ausreichende Beleuchtung ist genauso wichtig wie eine gewisse Ordnung, so dass man beispielsweise nicht über einige Schuhpaare hinweg steigen muss, um überhaupt richtig in die Wohnung zu kommen. Der Türbereich sollte möglichst frei sein, damit die Tür mindestens im 90°-Winkel zu öffnen ist und das Qi ungebremst in die Wohnung fließen kann (bitte kein Gerümpel hinter der Tür!). Ein Spiegel gegenüber der Eingangstür ist ungünstig, weil er das Qi quasi geradewegs wieder hinaus schickt.

Betrachte vielleicht einfach mal Deinen Eingangsbereich so, als wärst Du ein Besucher in Deinem eigenen Haus. Wenn Du Dich angenehm und freundlich empfangen fühlst, „fühlt“ sich auch das Qi willkommen!